Tunneltrampling
Zürichberg
Einem Eisenbahntunnel genau über seiner Röhre entlang laufen.
|
Region: Länge: Eisenbahnlinie: Südportal: Nordportal: Höchster Punkt: Datum des
Tunneltramplings: Teilnehmer: Richtung: Erfolgsquote*: Aufstieg: Laufzeit: |
Zürich, Schweiz 4968 m Zürich-Stadelhofen-Stettbach-Winterthur Stadelhofen, 415
m.ü.M. Stettbach, 525
m.ü.M. Adlisberg, 607
m.ü.M. 12.02.2006 Simon Scherrer,
Konrad Weber von Stadelhofen nach Stettbach 93% 220 m 3 Stunden |
|
* Anteil der Tunnelstrecke, die mit weniger als 20 m Abweichung
von der Tunnellinie überschritten wurde. |
|
|
Als ersten städtischen
Tunnel überschritten wir (Simon Scherrer und Konrad Weber) am 12.2.2006 den
Zürichbergtunnel zwischen Zürich Stadelhofen und Zürich Stettbach.
Das Südportal im Bahnhof Zürich-Stadelhofen |
|
|||||
|
Stadelhofen von oben |
||||||
|
Dieser Tunnel ist
4968 m lang und wurde erst 1990 eröffnet. Sein südliches Drittel unterquert
dichtes Siedlungsgebiet, in welchem nicht die vollständige Tunnelstrecke
abgelaufen werden konnte (Respekt vor Privateigentum hinter Zäune und Mauern
oder einfach die Gebäude selbst). Wir gestanden uns eine Toleranz von 20 m
Abweichung zu und schafften so 93 % der gesamten Tunnellänge. Gleich nach dem
Start beim Bahnhof Stadelhofen lag die Strassenführung sehr günstig, dann
musste ein Schulareal und ein Spielplatz diagonal durchquert werden. Kleinere
Umwege machten wir entlang der Klosbachstrasse, die zwar parallel zum Tunnel
verlief aber ein wenig zu weit links (von Stadelhofen aus gesehen).
Offensichtlichere und heiklere Durchgänge
zwischen den Zürcher Häusern |
||||||
|
Eintritt in den Wald nach dem Hotel Dolder
Waldhaus |
Entlang der
Dolder-Zahnradbahn führte der Tunnel unter einer Zickzack-Strasse, deren
Kehren ausserhalb des Toleranzbereichs lag, manchmal konnten wir auf Treppen
die Kehren so abkürzen, dass wir in akzeptabler Tunnelnähe bleiben konnten.
Auf 545 m.ü.M. kamen wir in den Wald, überquerten die Zahnradbahn und
tangierten ein Minigolf-Areal. Im flachen Wald bei der Lichtung Dreiwiesen
hatten wir magels Orientierungsmöglichkeiten Mühe der Tunnellinie zu folgen
und mussten zweimal umkehren um das abgedriftete Stück noch richtig
abzuschreiten. Bei der Gärtnerei beim Tobelhof konnten wir die Anlage
durchqueren, danach ging es sehr einfach durch Felder, Wald und nochmals
Felder ins Glatttal hinab. |
|||||
|
Erst die
Kleinvieh-Gehege vor dem Dorf Stettbach bereiteten uns wieder Sorge. Auch
zwischen den Gärten des Dorfes gab es keine Möglichkeit unauffällig zu
passieren, so verloren wir nochmals etliche Duzend Meter Tunnellänge.
Interessant war hingegen die Bestätigung der Tunnellinie durch einen |
Direkter Abstieg nach Stettbach |
|||||
|
|
||||||
|
|
|
Schacht, der wohl
zur Belüftung und als Notausstieg dient. Über dem unterirdischen Bahnhof
Stettbach liefen wir quer über die Tramstation und erreichten nach 3 Stunden
Laufzeit das Nordportal. Mit der S-Bahn fuhren wir dann nach Stadelhofen
zurück. Für die Fahrt durch den Tunnel brauchte der Zug dreieinhalb Minuten. |
||||
|
Notausstieg kurz vor dem Bahnhof Stettbach |
Nordportal. Der Bahnhof Stettbach liegt
bereits unter unseren Füssen. |
|
||||