Tunneltrampling
Grenchenberg
Einem Eisenbahntunnel genau über seiner Röhre entlang laufen.
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Region: Länge: Eisenbahnlinie: Südportal: Nordportal: Höchster Punkt: Datum des Tunneltramplings: Teilnehmer: Richtung: Erfolgsquote*: Aufstieg: Laufzeit: |
Jura, Schweiz 8575 m Biel-Delémont-Basel Grenchen, 476 m.ü.M. Moutier, 534 m.ü.M. Grenchenberg, 1390 m.ü.M. 27.04.2008 Matthias Härri, Bernd Steinert, Konrad Weber von Grenchen nach Moutier 98,8% 1700 m 9 Stunden |
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* Anteil der Tunnelstrecke, die mit weniger als 20 m Abweichung
von der Tunnellinie überschritten wurde. |
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Südportal in Grenchen Wir starteten um acht Uhr in Grenchen beim Südportal. Die ersten 200 m Tunnelstrecke
waren von Häusern und Gärten geprägt, wir wagten uns auf einigen Gehwegen zu
Hauseingängen oder bis zu den Gartenzäunen ran,
Vom Südportal bergaufwärts mussten aber etwa 60 m
auslassen. Vom Waldrand an konnten wir aber die 20 m Abstandstoleranz zur
Tunnellinie bis ins Gemeindegebiet von Moutier
einhalten. Im flacheren Wald oberhalb von Grenchen
hatte es viele Waldwege, die uns die Orientierung erleichterte, im steilen
Abschnitt beriefen wir uns oft auf den Kompass von Matthias Härri.
Im Bärlauchwald Selbst auf 950 m.ü.M. trafen wir nach 200 m Aufstieg ohne
Orientierungsmerkmale im mit Bärlauch begrünten
Wald genau an der richtigen Stelle auf die Strasse. Bis zum kleinen Felsband im
Gebiet Blütti kreuzten wir den Wanderweg viele
Male, das Felsband konnten wir in einer sehr günstig gelegenen Lücke durchstiegen. |
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Felsband 1150 m.ü.M.
von unten |
und von oben |
Blick nach Grenchen |
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Auf dem Waldweg auf 1180 m
trafen wir einen älteren Herrn, der uns ansprach. Er wusste gut über den
Tunnel bescheid; scheinbar wohnt er in Grenchen auch genau über dem Tunnel. Oberhalb von 1200 m.ü.M war das Gelände offen und relativ flach. Wir
drifteten zwar einmal zu weit nach Westen ab, holten die richtige Tunnellinie
aber nach. |
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Bei der Antenne auf 1370 m.ü.M. hatte es noch Schnee. Die Route verlief weiter durch
den Augstenwald hinab, und auf den höchsten Punkt
der Route: Die Kantonsgrenze auf dem Grenchenberg
bei 1390 m.ü.M. Dort machten wir unser Picknick. |
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Auf dem Grenchenberg |
Vor dem Grenzgrat |
Blick auf den Graitery |
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Der Abstieg ins Tag Chaluet war sehr steiler Wald. Bernd Steinert wurde fast
von einem morschen Baum getroffen, den er selbst umgestossen hatte. Beim
Schiessstand Paturage de l’Envers
war ein Familienfest. Das nachfolgende Felsband konnten wir durchqueren,
allerdings nicht von oben, sondern von unten her; so wurde die Tunnelstrecke
in diesem Bereich zusammengesetzt vollständig überschritten. Es folgte ein
weiterer Aufstieg von 740 m.ü.M auf 1240 m.ü.M. Vor allem durch steilen Wald, vorbei am Hof Les Ordons und dem Restaurant Graitery,
wo wir uns erfrischten. |
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Im Zwischental |
Feingelände |
Vor dem Abstieg |
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Im Abstieg nach Moutier konnten wir problemlos durch Weiden und Wälder
laufen bis zum Felsband auf 1120 m.ü.M. Einen
Kilometer Umweg liefen wir, um an die Stelle unterhalb des Felsens zu kommen,
dabei fanden wir den imposanten Wanderweg „Echelle
de Graitery“ und hatten einen mühsame Traverse um
Wald unter den Felsen. |
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Blick in die Tiefe nach Moutier |
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Schild, das die Lage über dem Tunnel
bestätigt |
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Von 1070 m.ü.M.
ging es steil den Wald hinab. Auf 770 m.ü.M.
querten wir eine Strasse mit felsigem Bord, es gelang uns aber dieses zu
queren und wir fanden auch eine Tafel, die bestätigte, dass der Tunnel genau
darunter liege. |
Der Abstieg nach Moutier von unten
betrachtet |
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Über den Kieshaufen der Autobahn-Baustelle |
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Nach fast 10 Stunden Tour waren
wir froh, als wir aus dem Wald in flaches Gelände kamen. Die Autobahn Transjurane war in dieser Zeit im Bau, die Baustelle war
nicht einmal eingezäumt. So konnten wir das Gelände schnurgerade queren. |
In Moutier, Blick
zurück
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Kurz vor dem Ziel |
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Auf der Baustelle über dem Tunnel An den ersten Häusern von Moutier kamen wir gut vorbei und erreichten um 18:15 das
Nordportal. |
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Das Nordportal |
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