Tunneltrampling
Bözberg
Einem Eisenbahntunnel genau über seiner Röhre entlang laufen.
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Region: Länge: Eisenbahnlinie: Südportal: Nordportal: Höchster Punkt: Datum des Tunneltramplings: Teilnehmer: Richtung: Erfolgsquote*: Aufstieg: Laufzeit: |
Aargauer Jura,
Schweiz 2527 m Brugg-Frick-Basel Schinznach, 441 m.ü.M. Effingen, 465 m.ü.M. Linnerberg, 750 m.ü.M. 22.01.2007 Matthias Härri, Thomas Giger von Schinznach nach Effingen 100% 320 m 1,5 Stunden |
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* Anteil der Tunnelstrecke, die mit weniger als 20 m Abweichung
von der Tunnellinie überschritten wurde. |
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Von Matthias Härri und Thomas Giger
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Am besagten Sonntag Morgen, am 22. Januar im Jahre des Herrn 2007, trafen wir uns am Bahnhof Aarau, um mit den ÖV via Brugg nach Schinznach Dorf zu gelangen. Bei der Bushaltestelle ‚Baumschule’ stiegen wir aus dem praktisch leeren Postauto aus (am Sonntag morgen um halb neun ist die Welt noch überschaubar) und machten uns zu Fuss auf zum Bahnhof Schinznach Dorf, der unmittelbar vor dem Tunneleingang des Bözbergs steht. Dieser Bahnhof ist seit Zeiten nicht mehr in Betrieb. Nachdem ich meine geländegängigen OL-Schuhe angezogen hatte begann der Anstieg über das Portal Richtung Linnerberg. Der Einstieg gestaltete sich schwieriger als erwartet, denn die ersten paar Meter waren extrem steil und die Vegetation wurde erst vor Kurzem bodeneben gestutzt, so dass man sich nicht an Ästen hätte hochziehen können. Im Wald ging es dann etwas besser, dort fühlten wir uns trotz des steilen Geländes ‚fast wie zu Hause’. |
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Südportal bei Schinznach |
Portal Schinznach |
fast oben |
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Der Aufstieg gelang ohne
grössere Zwischenfälle, und wir staunten selber nicht schlecht, wie genau wir
auf der Linie blieben, obwohl wir beide im morgendlichen Stress vergessen
haben, den Kompass einzupacken. Aber die Strassen die wir querten und vor
allem der markante Hügel linkerseits auf etwa 680 Meter über Meer gaben uns
jeweils die Bestätigung, dass wir auf
Kurs waren. Die letzten 30 Meter Steigung, kurz bevor man auf der
‚Ebene’ oben ankommt, waren besonders steil und wir mussten unsere letzten
Kletterkünste hervorkramen, um diese Klippe zu meistern. Oben angekommen ging
es dann relativ flach und problemlos weiter, und schon nach kurzer Zeit ging
es in den Abstieg. Dieser verlief gut bis auf das letzte Stück nach der
zweiten Strasse im Hang. An dieser Stelle mussten wir das erste Mal namhaft
Abstand nehmen von der Linie, denn dort wo der direkte Weg durchführt, ist es
einfach zu steil. Wir wählten eine kleine Umlaufroute rechterhand. In einem Tannlidickicht kämpften wir uns hinunter, stiessen aber
so bald wie möglich wieder auf die Ideallinie. |
typisch Kettenjura |
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Blick ins Fricktal |
Abstieg im Norden |
Auf der Tunnellinie |
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Am Waldrand angekommen liess
sich der noch verbleibende Weg gut überblicken und bot eigentlich keinen
Anlass mehr zu Diskussionen. Über den schweren da nassen Boden marschierten
wir Richtung Effingen, und das Kreuz, welches auf
der Landeskarte eingezeichnet ist, veranlasste uns zu einem kurzen
sonntagmorgendlichen Stopp. Der weitere Verlauf des tunneltrampling
verlief im Grossen und Ganzen unspektakulär, bis auf das letzte Tobel, wo wir noch einmal etwas von der Ideallinie
abrücken mussten, da eine unüberwindbare Felswand im Weg stand. Nach der
letzten Bachüberquerung kurz auf die Strasse hoch und schon waren wir am Ziel, dem
Tunnelportal von Effingen. Unser erstes Tunneltrampling war nach anderthalb |
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kurz vor dem Ziel |
Stunden schon geschafft. Da am
Bahnhof Effingen, der ca. 200 Meter vom Portal
entfernt ist, kein Zug mehr hält, mussten wir unsere Wanderung noch |
Nordportal bei Effingen |
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Ziel erreicht |
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etwas verlängern bis zum
,Frohsinn’ in Zeihen. Bei einer Gemüsesuppe kamen wir wieder zu Kräften. Mit
dem Kleinraumpostauto wurden wir nach Herznach
chauffiert, von wo wir mit dem Staffelegg-Posti
wieder nach Aarau gelangten. |
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